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Progesteron und ÖstrogeneJede Frau ist anders – der individuelle Bedarf ist entscheidendVor Beginn jeder Hormontherapie sollte die exakte Ermittlung des tatsächlichen Bedarfs stehen. Denn eine Hormonersatztherapie, die diesen Namen verdient, darf und muss nur solche Hormone ersetzen, die wirklich fehlen. Es ist wenig erfolgversprechend, auf Verdacht etwa östrogenhaltige Präparate zu nehmen. Im schlimmsten Fall kann ein solches Vorgehen – etwa bei einer nicht erkannten Östrogendominanz – die Beschwerden verstärken oder zu unerwünschten Nebenwirkungen führen. Ein Bluttest oder eine Speichelanalyse gibt Aufschluss darüber, in welchem Stadium des Klimakteriums sich die Frau befindet und welche Hormone ergänzt werden müssen. Zu Beginn der Wechseljahre ist das in den meisten Fällen Progesteron. ProgesteronProgesteron (Gelbkörperhormon) ist eins der Hormone (die anderen sind Östrogene), Progesteron hat auch bei Frauen in den Wechseljahren viele wichtige Funktionen, unter anderem folgende:
ÖstrogeneÖstrogene sind – was die Wirkung anbelangt – spiegelbildlich zum Progesteron.
Die drei wichtigsten Östrogene sind Östradiol, Östron und Östriol.
Quelle:dgk.de
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die in den Eierstöcken während der fruchtbaren Jahre einer Frau gebildet werden. Während der weibliche Körper nie aufhört, Östrogene zu produzieren - selbst nach einer Entfernung der Eierstöcke werden zum Beispiel im Fettgewebe und der Nebennierenrinde noch Östrogene gebildet -, sinkt der Progesteronspiegel bereits zu Beginn der Wechseljahre, denn die Progesteronproduktion ist an den Eisprung gekoppelt. Die Symptome ähneln denen des Prämenstruellen Syndroms (PMS), denn auch im natürlichen Zyklus der Frau schwankt der Progesteronspiegel enorm. Progesteron spielt als Gegengewicht zu den Östrogenen für die hormonelle Balance und damit für die Gesunderhaltung des Körpers eine wichtige Rolle. Ist dauerhaft zu wenig Progesteron im Körper, entsteht eine Östrogendominanz und damit ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs und andere ernsthafte Erkrankungen.


